Beiträge von lenagregory

    Hmmm, eure "guten" Erfahrungen machen mich nachdenklich. Sollte ich es mit meinem Alteisen auch mal probieren?

    Es handelt sich um einen 33 Jahre alten Cummins-Diesel, 6BTA-5,9. - Läuft sauber und ohne Rußrückstände im Öl.


    Gibt es Erfahrungen zur Lagerfähigkeit? Sind sechs bis acht Monate Fahrzeugstillstand bei fast vollem Tank ein Problem?

    Gibt es, analog zur "Dieselpest" eine Bakterienproblematik?

    Wie sieht es mit uralten (Gummi-Gewebe-) Dieselleitungen aus??

    Gibt es da Probleme bei der Umstellung? Wie wird HVO100 hinsichtlich agressiver Reaktionen eingestuft?

    Würde gerne wissen, wo ich mit der Suche beginnen soll

    Zu über 90% liegt der Fehler in der Kraftstoffversorgung, egal ob Benzin oder Gas. - Zuviel oder zu wenig.


    Also zuerst Fueltrim Werte auslesen. Gibt es Auffälligkeiten? Dann den Fehlzündungs-Zähler-Monitor aufrufen. Der sagt Dir, welcher Zylinder wie oft betroffen ist.

    Das alles kann Dein Tech2.


    Next step wäre Benzindruck überprüfen. Ist der bei allen Drehzahlen bis ca. 2000 U/min konstant und ausreichend hoch?

    Wie lange bleibt der Druck nach abschalten der Zündung konstant? Oder fällt er gleich ab?

    Die Clipse gibt es nicht einzelnd.

    Steck das Ding auf den Pin und mach einen Kabelbinder drum. Hält ewig (bei mir drei Jahre).




    Lösung 2: jetzigen Pin rausbohren, Gewinde in den Hebel schneiden und eine passende Schraube mit Karosseriescheibe verwenden. Gegenseite mit selbstsichernder Mutter kontern.


    Alternativ ein Kugelkopfgelenk für Gasdruckdämpfer/-federn verbauen

    Die gibt's einzelnd.

    Ist aber aufwändiger und trägt auf.

    Das Schaltseil stellt sich (fast) von selbst ein.


    Erst musst Du den Zug oben und unten korrekt einhängen.

    Dann unten am Kopf des Zugs den weissen Sperrclipp einen Click herausdrücken.

    Somit kann sich die Länge der Seele in der Hülle verändern.

    Jetzt mehrere male (10x) den Schalthebel über den ganzen Weg von P bis 1 bewegen.

    Beim letzten mal fest bis in die P-Stellung drücken und dort festhalten.

    Jetzt den weissen Sperrclip unten am Schaltzugkopf wieder hereindrücken und mit dem kleinen Schieber sichern.

    Fertig.


    Am besten macht man das zu zweit. Einer bewegt im Auto den Schalthebel und der zweite drückt am Ende den Sperrclip wieder ein.


    Niemals die Seele bewegen, wenn der Zug noch nicht eingebaut ist, aber der Sperrclip schon geöffnet.

    Um das zu verhindern ist da meist extra eine Transportsicherung dran.

    Passiert das doch, mußt Du einen neuen Zug kaufen.

    Mit einer guten Grippzange könnte es gehen. Aber wahrscheinlich dreht die Leitung mit.


    Alles abschneiden und mit Cunifer 4,75mm neu machen.

    Doppel "E" Bördel. Kann eigentlich jedes vernünftige Bördelgerät.

    Die Überwurfmuttern (3/8-24 oder 7/16-20, je UNF) gibt's im Netz und zB. Korrosionsschutz-Depot.

    Dazu kommt noch, das der Gangwahlhebel recht viel Spiel hat, ob das Problem daran liegen kann

    Ich glaube kaum. Selbst wenn diese unglückliche Mechanik sehr verschlissen ist, reicht das noch um alle Gänge anzuwählen.

    Ausserdem ging es ja vor dem "Unfall" bzw. Schaltzugtausch.





    unten Am getriebe ist das Seil fixiert...

    ......oben an der Lenksäule auch.

    Eine dieser beiden Stellen ist vermutlich nicht richtig fest.

    Also insgesamt ist das Schleifbild für neue Beläge garnicht sooo schlecht. Ja, ganz klar, die Durchmesser passen noch überaupt nicht zusammen. die Trommeln sind definitiv schon leicht konisch, aber es sieht noch vertretbar aus.
    Beide hinteren Beläge haben für die Kombi "neue Beläge--> alte Trommel" doch noch ein halbwegs brauchbares Tragbild.
    Der rechte vordere ist etwas dürftig, aber naja, ablaufende Backe hat halt nicht soviel Druck.
    Bemerkenswert finde ich den vorderen Bremsbelag links! Da ist das Tragbild ja unter 30 % !!


    Frage warum?
    - wenn ich die schon arg verrosteten Radbremszylinder so sehe, hätte ich da schlagartig einen Verdacht ^^ .... Das wird wohl der Gärtner sein.


    ( ich hätte die schon längst rausgeschmissen. Zwei Stück mit Versand, Zoll und Steuer kosten gerade mal 50 Teuronen).

    passen alle nicht völlig bündig und die Trommel, die sofern mit der mitte zuerst an und dann hab ich an den enden ca 0,7-1 mm Spiel ...

    das ist eindeutig zu viel. Um das nur durch bremsen so zurecht zu schleifen, daß die Beläge formschlüssig in die Trommel passen wird#s wohl einige hundert oder auch mehr Kilometer brauchen. Bleibt dabei das Risiko, daß die Beläge sich schief einlaufen und dann wirds garnichts mehr mit gleichmäßigem bremsen.


    Neue Beläge von guter Qualität sind i.d.R. sehr maßhaltig. Gehen wir mal davon aus, daß das auf Deine neuen Beläge auch zutrifft. Dann würde das bedeuten, daß die alten Bremstrommeln verschlissen sind.
    Also mal den Innendurchmesser genau messen! ist der deutlich größer als der Nenndurchmesser neuer Trommeln? Verschleißmaß (steht aussen auf dem Rand) schon überschritten?


    Natürlich kann man solche Wackeldackel-Kombinationen zsammenbauen und verwenden. - Bremst halt nicht so gut und die nächste HU sollte möglichst noch ein paar tausend Kilometer entfernt sein.


    keine genaue Idee wie ich die radiale winkligkeit teste

    Mit vernünftigem Messwerkzeug reicht es, den Trommelinnendurchmesser zu messen. Einmal im Trommelgrund und einmal fast aussen am Rand. Da darf es keine Unterschiede geben. Sprich die Trommel muß noch exakt zylindrisch sein und nicht durch Verschleiß konisch geworden sein.

    Du hast vergessen zu erwähnen, daß Du die neuen Beläge zuerst in die jeweilige saubere Trommel gelegt hast um zu prüfen, ob sie einwandfrei spielfrei anliegen. Sowohl an den Enden der Beläge als auch in der Mitte des Halbkreises darf nicht das geringste Spiel sein. Weiterhin hast Du ganz sicher geprüft, ob die neuen Beläge radial winklig in der Trommel liegen, stimmt's?

    Ach ja, die Längskanten der Beläge hast du leicht angefast, richtig?

    ......